3D-Geo-Stripping
3D-Geo-Stripping ist eine neuartige interaktive internetbasierte Visualisierung des geologischen Untergrundes, welches an der Martin-Luther-Universität entwickelt wurde.
Diese Darstellung verknüpft das jeweilige Bild der Geländeoberfläche mit dem Modellierungsergebnis des geologischen 3D Modells im entsprechenden Aufnahmewinkel. Die Interaktivität des Nutzers ermöglicht ein gestuftes „freilegen“ und „entdecken“ des modellierten Untergrundes.
Am Beispiel der Stadt Halle werden erstmals unterschiedliche Stadtansichten - und geologische Modellkombinationen gezeigt, die die faszinierende Möglichkeit der lokalen Informationsübermittlung auch mit mobilen Empfangsgeräten zeigt.
Bitte mit dem Cursor über die Modell-Abbildungen / Luftbilder fahren, um die Geologie des Untergrundes sichtbar zu machen.
Smart Phone Nutzer tippen bitte auf die jeweils rechte oder linke Bildhälfte um den geologischen Untergrund stückweise freizulegen.
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Geologischer Untergrund der Stadt Halle (Saale)
Das Stadtgebiet von Halle (Saale) hat eine Fläche von 135 km2 wird von einer komplexen Geologie aufgebaut. Hervorzuheben ist die "Hallesche Marktplatzverwerfung" (Halle Störung), eine Störungszone mit einem bis zu 800 m großen vertikalen Versatz. Das Modellergebnis zeigt einen Horizontalschnitt durch das Stadtgebiet als geologische Karte, die bei +64 m NN liegt, d.h. ca. 8 m unter der Geländeoberkante der Saale-Aue.
(Bild: Bing, Geol.- Model: MLU Halle)
Universitätsplatz mit Hauptgebäude der Martin-Luther-Universität
Der historische Universitätsplatz der Martin-Luther-Universität mit dem Löwen-Gebäude liegt im Zentrum der Altstadt und wird von Gesteinen des unteren und oberen Perm unterlagert. In Resten sind auch noch tertiäre Ablagerungen erhalten. (Orig. Foto: Winkler, Geo.- Model: MLU Halle)
Hauptbahnhof Halle (Saale)
Der Hauptbahnhof, hier ein Bild in der Dämmerung, wird mit einer Modellansicht eines „horizontalen Schrägschnitts“ kombiniert, der die Verbreitung der unterschiedlichen Ablagerungen des Tertiärs und des Quartärs zeigt.
(Orig. Foto: Horst Fechner, Geol.-Model: MLU Halle, 5-fach überhöht)
Paulusviertel mit Paulus-Kirche
Das Paulusviertel mit seiner radialstrahligen Straßenführung und der zentralen Paulus-Kirche wird von permischen Gesteinen des Unterrotliegenden und Oberrotliegenden gebildet, der geringmächtige Sedimente des Tertiärs aufliegen.
(Orig.Foto: Horst Fechner, Geol.-Model: MLU Halle, 3-fach überhöht)
Thüringer Bahnhof
Die Bildkombination zeigt den Gebäudekomplex Thüringer Bahnhof mit vertikalen Profilschnitten der unterlagernden Ablagerungen des Buntsandsteins, des Tertiärs und des Quartärs.
(Orig. Foto: Horst Fechner, Geol.-Model: MLU Halle, 1-fach überhöht)
Porphyrlandschaft Kröllwitz
Die Porphyrlandschaft Kröllwitz mit dem Saale-Durchbruch befindet sich im nördlichen Stadtgebiet von Halle (Saale). Das Bild zeigt die Kröllwitzer Brücke in der Abenddämmerung, sowie das Relief der Porphyrlandschaft ohne die quartären Ablagerungen im Saaletal.
(Orig.Foto: Horst Fechner, Geol.-Model: MLU Halle, 3-fach überhöht)

