Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Wissenschaftliche Ausstellung

The vitreous underground - innovative visualization-techniques in 3D-geology - English version under preparation

Wissenschaftliche Ausstellung des FG Hydro- und Umweltgeologie der  Martin-Luther-Universität. Die Ausstellung ist eine Folgeaktivität der  Preisverleihung als "Ausgewählter Ort" im Land der Ideen 2007 und 2012.

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Exponate

Das geologische 3D-Modell Halle (Saale) (Glas-Laser-Gravur)

Das erste geologische 3D-Modell der Stadt Halle (Saale) umfasst 135 km² und wird aus 28 Einzelschichten aufgebaut. Der Fokus ist hier auf die Verbreitung der tertiären und quartären Schichtfolge gerichtet. Die digitalen Inhalte sind maßstabsgetreu in das wohl zurzeit größte geologische Glas-Laser-Gravur-Modell (26 x 26 x 13 cm, 22 kg), welches ein Unikat mit mehr als 8 Mio. Laserpunkten ist und durch die Fa STARGLAS erstellt wurde. Das digitale 3D-Modell wurde in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Halle (Saale) erstellt.

Strukturgeologisches 3D-Modell der Stadt Halle (Saale) (Glas Laser-Gravur)

Das geologische 3D-Strukturmodell ist ein Modell der zweiten Generation und stellt speziell die Störungssysteme und die Festgesteinsverbreitung im Stadtgebiet bis ca. 1000 m Tiefe dar. Auch dieses 3D-Modell wurde in einem Laser-Gravur-Verfahren (26 x 30 x 13 cm, 26 kg) in hoch reinem Glas mit optischer Qualität umgesetzt. Das Strukturmodell wurde durch Nutzung ergänzender geologischer Tiefendaten des LABG, Halle (Saale), ermöglicht.

Geologisches 3D-Modell Bitterfeld Süd (Glas-Laser-Gravur)

Das Laser-Gravur-Modell Bitterfeld-Süd zeigt die Schichtfolge des Tertiärs und Quartärs. Das Modell entstand 2007 als erster Prototyp einer solchen komplexen Darstellung aus 2,5 Mio Laserpunkten in Kooperation mit der Fa. STARGLAS. Das Gebiet umfasst eine Fläche von 4 x 4 km. Zur besseren Sichtbarkeit werden die Schichten als „fliegende Teppiche“ dargestellt. Das geologische Ausgangsmodell hat eine horizontale Auflösung von 10 x 10 m.

2D-Lentikular in Kombination von Luftbildern und geologischem Untergrund

In der zweistufigen Lentikular Darstellung wird der geologische Untergrund aus dem geologischen 3D-Modell mit dem Blickwinkel eines Schrägluftbildes in Übereinstimmung gebracht und bildtechnisch kombiniert.

Die Abbildungen werden hier mittels eines fein auflösenden Kunststoff-Linsenrasters in Verbindung gebracht und als getrennte Bildebenen miteinan-der verknüpft. Durch diese „springende Bildinformation“ sind komplexe Inhalte vermittelbar. Diese Technik kann im Internet zusätzlich auch als neuartige und interaktive Form des 3D-Geo-Stripping genutzt werden, die durch das Fachgebiet entwickelt wurde (Fotos: H. Fechner).

Die Exponate zeigen einzelne Stadtansichten von Halle (Saale) in Kombination mit dem jeweiligen geologischen Untergrund. Dabei wurden unterschiedliche und möglichst interessante Darstellungsformen ausgewählt. Die geologischen Informationen werden durch Beschriftung am jeweiligen Exponat erläutert.

  • Hauptbahnhof Halle (Saale)
  • Areal Thüringer Bahnhof
  • Paulus-Viertel mit Pauluskirche
  • Universitätsplatz Halle (Saale)

3D-Lentikular von Grundwasserleitern

Im Gegensatz zu gedruckten 2D-Abbildungen, wird in dieser Technik durch eine spezielle Form des Lentikular-Linsen-Rasters aus Kunststoff ein 3D-Bild erzeugt, welches auf 32 Einzelbildern aus dem digitalen geologischen 3D-Modell basiert. Das 3D-Lentikular zeigt die Grundwasserleiter (blau) und Geringleiter (grün) hier am Beispiel von Bitterfeld mit 4 x 4 km Kantenlänge. Zur besseren Sichtbarkeit werden die Einzelschichten mit einem Luftpolster als „Fliegende Teppiche“ dargestellt.

3D-print of Bitterfeld

3D-print of Bitterfeld

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